Tuesday, December 29, 2009

Wider den Fellachengeist

Spengler nennt sie Fellachen, eine Bevölkerung die am Ende des zivilisatorischen Weges steht, also blind und taub sozusagen,
Anzeichen dafür sehen wir bei uns überall,
Was tun dagegen?

Saturday, September 19, 2009


Sunday, September 13, 2009

Ein altes Projekt

Hier ein altes Projekt: ein Buchentwurf zu Eulysien !!!


http://eulysienbuch.blogspot.com/

Tuesday, February 17, 2009

Eulysia instead of Eurabia


Der Titel sagt alles. Test the West kann ich nur sagen. Der Westen ist noch lange nicht tot. Auch wenn es gerade nicht so gut steht. Freiheit anstatt Islam kann man, muss man ebenso sagen.
Eulysien bauen, geschickt, allmählich, bestimmt, schrittweise, manchmal selektiv, unborniert, unaufgeregt.
Oder, um mit Sloterdijk zu sprechen: die ägyptische Götterwelt bietet mehr als der Monotheismus von Christen, Moslems und Juden.

Saturday, January 24, 2009

Disrupted by US

Wer Stratfor kennt, der kennt den Autor G. Friedman. Ob sie ein ernstzunehmender Thinktank of America sind, das weiß ich noch nicht ganz. Wenn ja, dann sind die Gedankenspiele umso wichtiger.
Dieser Friedman ist bekannt dafür, über Geopolitik zu schreiben. In The Next 100 Years geht es eben darum und um Vorhersagen dafür. Dass Letzteres sehr schwierig und unsicher ist, sollte selbstredend allen klar sein.
Er beschreibt sehr schön ein paar Entwicklungen der letzten 100 Jahre und macht uns klar, wie unwahrscheinlich geopolitische Ereignisse für die Zeitgenossen daherkommen und dann sehr schnell schon normale Geschichte sind.
Dann geht es um die nächsten 100. Er sieht sie eindeutig um die USA kreisen, wofür es einen geographischen Grund gibt: Die USA liegen zwischen Atlantik, als Machtschwerpunkt der vergangenen Jahrzehnte, und Pazifik als derjenige für die kommende Epoche.
Daraus begründet er gar den Irakkrieg: Nicht der Sieg war hier wichtig. Es ging nur darum, das Entstehen eines großen islamischen Imperiums zu verhindern! Der Prozess der Imperienentstehung muss nur in einer frühen Phase unterbrochen werden! Das reicht völlig, um amerikanische Vormacht zu sichern.
Für Russland sieht er den zukünftigen Kollaps voraus, während auch China instabil sei, was nicht ganz einleuchtend begründet ist. Für die Türkei soll sich das viel besser darstellen.
Und letztlich noch Polen. Polen spielt in amerikanischer Geopolitik wohl eine ganz besondere Rolle. Erstens gegenüber Russland, facing Russia; man spricht dann auch sehr gerne mal von Krieg, sogar von global war, sei Polen sehr wichtig. Zweitens ist Westeuropa dabei kaum noch erwähnenswert. Polen ist also unsere Führungsmacht von US Gnaden. Wer hätte das gedacht?
Europa? Eulysien? Alles Blödsinn.

Wie reagiert man auf so etwas? Eine leichte Antwort gibt es nicht. Es ist nicht neu, dass die Europäer sich schnell zerlegen lassen. Das sollte uns klar sein. Das muss man wissen. Das ist depressiv. Trotzdem muss man nach Lösungen suchen! Sich nicht zerlegen lassen. Einheit suchen.

Friday, October 31, 2008

Geld auf eurisch


hier wurde lange zeit nichts geschrieben. was soll´s.


ich schreibe jetzt mal was über etwas was ich vermisse: investition unter euroaspekt sowie kommentare dazu.

da ich viel über spekulation im englischen lese fällt mir auf, dass für leute im euroraum kaum eine angepasste auskunft erfolgt.

beispiel: alle welt redet vom z.b. goldpreisfall im deutschen fernsehen, dass das auf eurisch gar nicht so ist, merken die gar nicht.


auf dieser Seite ist das anders: wenn es um Geld geht, steht der euro-aspekt im mittelpunkt!
schweizer alpenkuh

Saturday, October 13, 2007

To be or not to be

Ob Eulysien existiert kann schon gefragt werden.
Dass es existiert, bleibt hier ohne jeden Zweifel. Wie es existiert, das ist eine ganz andere Frage.

Seine Existenz kann aus der nebenstehend verlinkten Wikipedia Karte Eulyien-bei Nacht ersehen werden. Dort ist ein Objekt zu sehen. Es ist als eine Häufung von Lichtpunkten zu erkennen. Drumherum ist es eher dunkel.
Alles was sich von seiner Umgebung unterscheidet ist rein physikalisch existent. Somit ist erwiesen, dass auch Eulysien existiert.

Man hätte ja beim Begriff Europa bleiben können. Das Problem ist nur, dass der Begriff nicht passt. Das hier sichtbare Objekt ist weit größer als Europa.
Eulysien ist also vorhanden. Man könnte sich nur noch über den Namen streiten. Wer will, kann das gerne tun.

Die Art und Weise und die Qualität der Existenz Eulysiens ist nicht so einfach festzustellen. Wahrscheinlich ist es um diese Qualität gar nicht so gut bestellt.
Was uns da als Negativum sofort einfällt, das ist die starke innere und territorial-kulturelle Zerrissenheit Eulysiens. Es gibt drei konkurrierende Sektoren und von innerer Einheit kann keine Rede sein. Westeuropa, Russland und der islamische Sektor stehen weniger mit, als mehr gegeneinander. Das kann natürlicherweise nicht gut sein. Das wird uns somit lange beschäftigen. In diesem Blog geht es vor allem darum. Wenigstens nachdenken wollen wir über diese innere Einheit Eulysiens.

Monday, October 01, 2007

Mittelmeer


Neuzeit statt Mittelalter

Eulysien ist ein Gegenentwurf. Es ist ein Entwurf für die Moderne und die Neuzeit.
Es ist ein Entwurf zur Rationalität. Es geht weg von der Religion, weg vom zu spät gekommenen Mittelalter, das sich im radikalen Islam am deutlichsten ausdrückt. Europäische Rationalität und Aufklärung steht hier gegen religiöse Borniertheit. Und es ist der Weg ...

Es hat aber Konsequenzen... . Europa kann sich nicht abschotten. Es muss sich öffnen. Aber wie, wo doch alles derzeit auf Radikalisierung, islamische Selbstmordatentate etc, hindeutet? Wie soll man dass durchhalten? Man hat den Drang dichtzumachen, wo man gerade öffnen müsste!
Nun, das wird ein langes Hin- und Her.

Thursday, April 20, 2006

Die Grenzen Europas

Das ist die eigentliche Frage: Wo sind die Grenzen Europas? Viele Leute kennen das diffuse Gefühl, wenn man auf die Grenzen Europas zu sprechen kommt. Welcher Kandidat darf noch zum politischen Europa gehören und wer nicht? Wer legt das fest? Nach welchen Kriterien?
Man sieht hier vor allem Probleme. Richtig beantwortet hat die Frage noch niemand. Politisch lässt sie sich auch gar nicht beantworten!
Europa ist ein alter Landschaftsname, der nördlich von Mittelmeer und Kaukasus sowie westlich des Ural bis zum Atlantik passt. Das ist die willkürliche geographische Festlegung, mehr nicht.
Politisch steht jedoch die Aufgabe anders. Die drei besiedelten Randkerne Maghreb, Türkei mit Nahem Osten und Russland um Moskau müssen langfristig eine gemeinsame Perspektive mit Europa finden. Irgendwie muss es hier Integration geben. Sie liegen zu Europa viel zu dicht, als dass es hier dauerhafte Abgrenzung geben kann. Sie liegen dort, wo sonst nichts anderes ist. Also hat man miteinander zu tun. Also ist man eine Schicksalsgemeinschaft, ob es einem passt oder nicht.
Den Namen für diese Schicksalsgemeinschaft kennen wir schon. Sie wurde Eulysien genannt.

Wo kommt die Botschaft her?

Warum lässt sich jemand so ein Konzept Eulysien einfallen? Nun, er ist ein Geograph und meint auf diesem Gebiet etwas bedeutsames sagen zu müssen, bevor sein Leben so ohne Spuren dahinplättschert. Ein geographisches Thema ist das ohne Zweifel. Bedeutsam ist es im Unterschied zu vielen anderen geographischen Ergüssen ebenfalls.
Wo kommt die Botschaft her? Oder wo ist der Weltgeist gerade zu Gast? Das sind Fragen, die den geographisch Sehenden natürlich interessieren müssen. Vor 1989 wohnte der Weltgeist jedenfalls westlich der Mauer. Im Westen war doch alles besser, oder? Der Warenreichtum war einfach überwältigend. Der Weltgeist hat Macht. So überrannte er auch die Mauer. Er bestimmt alles. Die Geographie im Kleinen ist davon also abhängig. Wer Geographie betreibt muss mit dem Weltgeist rechnen. Wo wohnt der Weltgeist heute? Weiß es jemand?

Monday, April 17, 2006

Namensgebung für Eulysien

Der Mensch hat die Dinge benannt, bevor er darüber kommunizieren konnte.
Alles, was es gibt kann man benennen. Man muss es sogar, wenn man darüber reden will.
Das, was es gibt sollte man außerdem ernst nehmen. Sonst nimmt man es erst bei der Kollision wahr. Das tut weh.
Es gibt da also was. Es ist eine Besiedlungszone. Sie ist auf der Bevölkerungskarte sichtbar. All die vielen roten Punkte häufen sich hier. Die Punkte stehen jeder für eine Menge von Menschen. In unserer Weltgegend reichen die Außengrenzen dieser Verdichtung bis Marrakesch im Südosten, bis Bergen in Norden, bis Moskau im Nordosten, bis Teherean im Südosten und nach Kairo im Süden. Diese physikalische Erscheinung existiert also. Wer das leugnen will, dem fehlt die Gabe des Sehens.
Jetzt können wir das Objekt einfach benennen. Wir nennen es Eulysien. Woher dieser Name? Er ist nur zusammengesetzt. Eu steht für Europa, ly steht für Libyen als alte griechische Bezeichnung für das nördliche Afrika uns sien steht für Asien.
Die dünn besiedelten Grenzzonen Eulysiens können über die obige Häufungszone hinausreichen. Das soll aber zu anderer Zeit extra beleuchtet werden.
Außerdem entstehen dann politische Fragen, die hier ja noch gar nicht unser Thema waren. Wir hatten hier Eulysien nur physikalisch betrachtet.

Friday, April 14, 2006

capital

Natürlich braucht Eulysien eine Art Hauptstadt in seiner Mitte. Sicher sollte man da keinen Moloch planen. Planen überhaupt ist ein Problem. Eine bescheidene aber notwendige Interessenvertretung sollte aber möglich sein, und sie ist auch notwendig, um Einheit zu befördern.
Die Mitte Eulysiens ist übrigens der Balkan, das alte Grenzland der drei Kulturen. Statt clash of cultures gehört hier also die Hauptstadt hin. Hier lässt sich ein Weißes Haus in die schöne Bergwelt setzen und ebenso ein Capitol.
Nicht zu dicht an die Küste sollte man sie bauen, denn diese hat touristische Funktion und sollte geschont werden. Irgendwo Richtung Belgrad gehört die neue Hauptstadt hin.

eulysien

eulysien

eulysien ist eine Schicksalsgemeinschaft

Sunday, March 26, 2006

eulysien ist simpel

die menschliche Welt besteht heute aus einigen wenigen Machtpolen

in unserer Weltgegend fehlt diesem menschlichen Häufungspunkt noch der Name

ich nenne ihn Eulysien

Friday, January 13, 2006

eulysien

eulysien ist das Land zwischen Britannien im Westen und Iran im Osten,
zwischen Lappland im Norden und Sahara im Süden