Das ist die eigentliche Frage: Wo sind die Grenzen Europas? Viele Leute kennen das diffuse Gefühl, wenn man auf die Grenzen Europas zu sprechen kommt. Welcher Kandidat darf noch zum politischen Europa gehören und wer nicht? Wer legt das fest? Nach welchen Kriterien?
Man sieht hier vor allem Probleme. Richtig beantwortet hat die Frage noch niemand. Politisch lässt sie sich auch gar nicht beantworten!
Europa ist ein alter Landschaftsname, der nördlich von Mittelmeer und Kaukasus sowie westlich des Ural bis zum Atlantik passt. Das ist die willkürliche geographische Festlegung, mehr nicht.
Politisch steht jedoch die Aufgabe anders. Die drei besiedelten Randkerne Maghreb, Türkei mit Nahem Osten und Russland um Moskau müssen langfristig eine gemeinsame Perspektive mit Europa finden. Irgendwie muss es hier Integration geben. Sie liegen zu Europa viel zu dicht, als dass es hier dauerhafte Abgrenzung geben kann. Sie liegen dort, wo sonst nichts anderes ist. Also hat man miteinander zu tun. Also ist man eine Schicksalsgemeinschaft, ob es einem passt oder nicht.
Den Namen für diese Schicksalsgemeinschaft kennen wir schon. Sie wurde Eulysien genannt.
Thursday, April 20, 2006
Wo kommt die Botschaft her?
Warum lässt sich jemand so ein Konzept Eulysien einfallen? Nun, er ist ein Geograph und meint auf diesem Gebiet etwas bedeutsames sagen zu müssen, bevor sein Leben so ohne Spuren dahinplättschert. Ein geographisches Thema ist das ohne Zweifel. Bedeutsam ist es im Unterschied zu vielen anderen geographischen Ergüssen ebenfalls.
Wo kommt die Botschaft her? Oder wo ist der Weltgeist gerade zu Gast? Das sind Fragen, die den geographisch Sehenden natürlich interessieren müssen. Vor 1989 wohnte der Weltgeist jedenfalls westlich der Mauer. Im Westen war doch alles besser, oder? Der Warenreichtum war einfach überwältigend. Der Weltgeist hat Macht. So überrannte er auch die Mauer. Er bestimmt alles. Die Geographie im Kleinen ist davon also abhängig. Wer Geographie betreibt muss mit dem Weltgeist rechnen. Wo wohnt der Weltgeist heute? Weiß es jemand?
Wo kommt die Botschaft her? Oder wo ist der Weltgeist gerade zu Gast? Das sind Fragen, die den geographisch Sehenden natürlich interessieren müssen. Vor 1989 wohnte der Weltgeist jedenfalls westlich der Mauer. Im Westen war doch alles besser, oder? Der Warenreichtum war einfach überwältigend. Der Weltgeist hat Macht. So überrannte er auch die Mauer. Er bestimmt alles. Die Geographie im Kleinen ist davon also abhängig. Wer Geographie betreibt muss mit dem Weltgeist rechnen. Wo wohnt der Weltgeist heute? Weiß es jemand?
Monday, April 17, 2006
Namensgebung für Eulysien
Der Mensch hat die Dinge benannt, bevor er darüber kommunizieren konnte.
Alles, was es gibt kann man benennen. Man muss es sogar, wenn man darüber reden will.
Das, was es gibt sollte man außerdem ernst nehmen. Sonst nimmt man es erst bei der Kollision wahr. Das tut weh.
Es gibt da also was. Es ist eine Besiedlungszone. Sie ist auf der Bevölkerungskarte sichtbar. All die vielen roten Punkte häufen sich hier. Die Punkte stehen jeder für eine Menge von Menschen. In unserer Weltgegend reichen die Außengrenzen dieser Verdichtung bis Marrakesch im Südosten, bis Bergen in Norden, bis Moskau im Nordosten, bis Teherean im Südosten und nach Kairo im Süden. Diese physikalische Erscheinung existiert also. Wer das leugnen will, dem fehlt die Gabe des Sehens.
Jetzt können wir das Objekt einfach benennen. Wir nennen es Eulysien. Woher dieser Name? Er ist nur zusammengesetzt. Eu steht für Europa, ly steht für Libyen als alte griechische Bezeichnung für das nördliche Afrika uns sien steht für Asien.
Die dünn besiedelten Grenzzonen Eulysiens können über die obige Häufungszone hinausreichen. Das soll aber zu anderer Zeit extra beleuchtet werden.
Außerdem entstehen dann politische Fragen, die hier ja noch gar nicht unser Thema waren. Wir hatten hier Eulysien nur physikalisch betrachtet.
Alles, was es gibt kann man benennen. Man muss es sogar, wenn man darüber reden will.
Das, was es gibt sollte man außerdem ernst nehmen. Sonst nimmt man es erst bei der Kollision wahr. Das tut weh.
Es gibt da also was. Es ist eine Besiedlungszone. Sie ist auf der Bevölkerungskarte sichtbar. All die vielen roten Punkte häufen sich hier. Die Punkte stehen jeder für eine Menge von Menschen. In unserer Weltgegend reichen die Außengrenzen dieser Verdichtung bis Marrakesch im Südosten, bis Bergen in Norden, bis Moskau im Nordosten, bis Teherean im Südosten und nach Kairo im Süden. Diese physikalische Erscheinung existiert also. Wer das leugnen will, dem fehlt die Gabe des Sehens.
Jetzt können wir das Objekt einfach benennen. Wir nennen es Eulysien. Woher dieser Name? Er ist nur zusammengesetzt. Eu steht für Europa, ly steht für Libyen als alte griechische Bezeichnung für das nördliche Afrika uns sien steht für Asien.
Die dünn besiedelten Grenzzonen Eulysiens können über die obige Häufungszone hinausreichen. Das soll aber zu anderer Zeit extra beleuchtet werden.
Außerdem entstehen dann politische Fragen, die hier ja noch gar nicht unser Thema waren. Wir hatten hier Eulysien nur physikalisch betrachtet.
Friday, April 14, 2006
capital
Natürlich braucht Eulysien eine Art Hauptstadt in seiner Mitte. Sicher sollte man da keinen Moloch planen. Planen überhaupt ist ein Problem. Eine bescheidene aber notwendige Interessenvertretung sollte aber möglich sein, und sie ist auch notwendig, um Einheit zu befördern.
Die Mitte Eulysiens ist übrigens der Balkan, das alte Grenzland der drei Kulturen. Statt clash of cultures gehört hier also die Hauptstadt hin. Hier lässt sich ein Weißes Haus in die schöne Bergwelt setzen und ebenso ein Capitol.
Nicht zu dicht an die Küste sollte man sie bauen, denn diese hat touristische Funktion und sollte geschont werden. Irgendwo Richtung Belgrad gehört die neue Hauptstadt hin.
Die Mitte Eulysiens ist übrigens der Balkan, das alte Grenzland der drei Kulturen. Statt clash of cultures gehört hier also die Hauptstadt hin. Hier lässt sich ein Weißes Haus in die schöne Bergwelt setzen und ebenso ein Capitol.
Nicht zu dicht an die Küste sollte man sie bauen, denn diese hat touristische Funktion und sollte geschont werden. Irgendwo Richtung Belgrad gehört die neue Hauptstadt hin.
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