Der Mensch hat die Dinge benannt, bevor er darüber kommunizieren konnte.
Alles, was es gibt kann man benennen. Man muss es sogar, wenn man darüber reden will.
Das, was es gibt sollte man außerdem ernst nehmen. Sonst nimmt man es erst bei der Kollision wahr. Das tut weh.
Es gibt da also was. Es ist eine Besiedlungszone. Sie ist auf der Bevölkerungskarte sichtbar. All die vielen roten Punkte häufen sich hier. Die Punkte stehen jeder für eine Menge von Menschen. In unserer Weltgegend reichen die Außengrenzen dieser Verdichtung bis Marrakesch im Südosten, bis Bergen in Norden, bis Moskau im Nordosten, bis Teherean im Südosten und nach Kairo im Süden. Diese physikalische Erscheinung existiert also. Wer das leugnen will, dem fehlt die Gabe des Sehens.
Jetzt können wir das Objekt einfach benennen. Wir nennen es Eulysien. Woher dieser Name? Er ist nur zusammengesetzt. Eu steht für Europa, ly steht für Libyen als alte griechische Bezeichnung für das nördliche Afrika uns sien steht für Asien.
Die dünn besiedelten Grenzzonen Eulysiens können über die obige Häufungszone hinausreichen. Das soll aber zu anderer Zeit extra beleuchtet werden.
Außerdem entstehen dann politische Fragen, die hier ja noch gar nicht unser Thema waren. Wir hatten hier Eulysien nur physikalisch betrachtet.
Monday, April 17, 2006
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